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Aufgabe der Umweltpolitik ist es, unsere natürlichen Ressourcen und vorhandenen Flächen weitestgehend zu schonen und zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Die Gründe dafür sind vielfältig:
  • zur Sicherung der Lebensgrundlage des heutigen Menschen und zukünftiger Generationen
  • als Lebens- und Aktionsraum für menschliche Aktivitäten wie Wohnen, Erholung, Wirtschaft, Freizeit und Kultur etc.
  • zur Gewährleistung des Anspruchs jedes Menschen auf eine Umwelt, die ein Höchstmaß an Gesundheit und Wohlbefinden ermöglicht
  • in Verantwortung gegenüber der Natur, dem Leben auf unserem Globus
  • zum Erhalt der Artenvielfalt (Biodiversität)
  • für den Katastrophenschutz
  • als Wirtschaftsfaktor und Motor für Innovationen mit Beschäftigungseffekten

Der Ausnutzung der Ressourcen sind natürliche Grenzen gesetzt. Andererseits sind die Bedürfnisse der Menschen in Bezug auf Nahrungsmittel, Energie, Erholung etc. mannigfaltig und stehen vielfach in Konkurrenz zueinander. Dieses Spannungsfeld gilt es unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit aufzulösen und allen Bedürfnissen der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Auch auf kommunaler Ebene treten immer wieder Konkurrenzsituationen ein, die oftmals zu einem ausufernden Wachstum der Siedlungs- und Gewerbeflächen führen. Das fördert die Zersiedelung und Zerschneidung der Landschaft und verstärkt die „Verinselung“ von Lebensräumen. Wirtschaftliches Wachstum durch Einwohner- und Gewerbewachstum, das ist das Motto. Doch diese Rechnung geht vielfach nicht auf und wird vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung zukünftig erst recht nicht zum Erfolg führen. Auch hier sind nachhaltige Lösungen und ein Nachhaltiges Flächenmanagement gefragt.

Der Nutzen und die unbedingte Notwendigkeit von Ressourcenschutz ist mittlerweile unbestritten. Auch das Umweltbewusstsein der Deutschen ist offenbar vergleichsweise hoch. Das belegt eine bundesweite Repräsentativumfrage, die seit 1996 alle zwei Jahre vom Umweltbundesamt in Auftrag gegeben wird. Doch das Ziel ist noch nicht erreicht. Unsere heutigen Produktions- und Konsummuster müssen sich ändern. Das ist jedoch erst dann realistisch, wenn sich in der Gesellschaft ein grundsätzlicher Wertewandel vollzogen hat. Gesellschaftliche Trends, die auf nachhaltigen Konsum ausgerichtet sind, lassen sich erkennen. Ob sie aber zu einer durchgreifenden Verhaltensänderung in allen gesellschaftlichen Schichten führen, muss sich erst noch zeigen. Der Förderung des Umweltbewusstseins kommt aber in jedem Fall eine große Bedeutung zu.

 

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Bundesumweltministerium und UBA legen Studie vor
Das Umweltbewusstsein der Deutschen bleibt auf einem hohen Niveau: Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben...
Auszug aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des UBA und dem BMU vom 10.12.2008

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